KGV „Tannenbusch 1961 e.V.“ in Langenfeld (Rhld.) feiert 60-jähriges Jubiläum

Mit Stolz trägt der Kleingartenverein „Tannenbusch 1961“ e.V. sein Gründungsjahr im Namen.
Es war ein sumpfiges, morastiges Grundstück, welches die Stadt Langenfeld im Rheinland vor gut 60 Jahren einigen Familien zuwies, um dort eine Kleingartenanlage zu errichten.
Im Ortsteil Wiescheid wurde der Bauschutt einer abgerissenen Schule abgekippt und mit Mutterboden bedeckt.
Parzellen und Wege wurden vermessen und zwei Brunnen angelegt.
Vorwiegend Industriearbeiter aus Langenfelder Werken haben nach Feierabend und Schichtdienst in Tag- und Nachtarbeit die Anlage aufgebaut. Ein ausgeklügeltes Drainagesystem zur Entwässerung des Grundstücks, Strom- und Wasserleitungen wurden verlegt.
In gemeinschaftlicher Handarbeit wurde ein Gartenhäuschen nach dem anderen gebaut.
Mit Fleiß und Ausdauer und viel Improvisationsgeschick entstand ein Schmuckstück mit heute 27 Parzellen.
1968 wurde das Vereinshaus errichtet und das erste Sommerfest fand statt. Bis zum Ausbruch der Corona-Pandemie gehörte das Sommerfest zu einem jährlichen Höhepunkt im Langenfelder Veranstaltungskalender.
Die durchschnittliche Mitgliedschaft von gut 20 Jahren zeigt, wie wohl sich die Pächter heute noch in ihren grünen Oasen fühlen. Es herrscht reger Kontakt und Austausch zu benachbarten Kleingartenvereinen und in vielerlei Hinsicht engagieren sich die Mitglieder vom „Tannenbusch“ in sozialen Projekten.
Und heute ist sogar noch ein Gründungsmitglied aus dem Jahr 1961 in ihrem Garten anzutreffen – mit 90 Jahren!
Wenn sich in diesem Jahr im August der Eintrags ins Vereinsregister zum 60. Mal jährt, werden die Mitglieder hoffentlich in gemütlicher Runde beisammen sitzen können, um diesen Anlass zu feiern.
MZ 09.05.2021